ISLAND - AM ZIEL DER REISE ANGEKOMMEN

Unser erster Wasserfall auf Island

Was für atemberaubende Landschaftsformen

Lass uns dort am Gletscherabruch die Zelte aufbauen...

Der bisher spektakulärste Zeltplatz

Landschaft Island

Leuchtturmwärter

Agressive Seeschwalben nehmen Carsten ins Visier

Islandpferd - Viel größer und wilder, als ich vermutet habe...

Hildibrandur Bjarnason, einer der letzten Hakarl Produzenten
Ich habe in der Zwischenzeit die Gelegenheit gehabt, den legendären verfaulten Haifisch, auch Gammelhai genannt, zu probieren. Die absolute Hölle! Der strenge Geschmack erinnert in erster Linie an alten Urin in irgendwelchen Bahnhofsecken oder Ammoniak, dem ein Hauch verfaulter Fisch und ein paar überreife Eier beigemengt wurden. Von der Konsistenz kommt es einem alten, mit Butter eingeriebenen Marshmallow ziemlich nahe. Wer diesen Fisch mag, dem wird vermutlich auch gegorene Kamelmilch schmecken (man erinnere sich an meine letzte Reise…) Beides in Kombination stellt für mich das ultimative Ekel-Dinner dar.
Bei einem alten Isländer in Bjärnarhövn, einer der Letzten, der die Tradition der geruchsintensiven Herstellung noch pflegt, kamen wir in den Genuss, diese sogenannte Delikatesse zu kosten. Eigentlich durch Zufall entstanden, ist "Hakarl" heute DIE Spezialität der Isländer.
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Kirche in HELLnar

Danke, dass wir unbeschadet nach Island gekommen sind! Und danke dafür, dass wir der Versuchung widerstehen konnten, den Messwein zu trinken, der hinter dem Altar steht…
Ich könnte ewig Motorrad fahren...
(Leider hat schon in der ersten Woche der Reise meine Videokamera den Geist aufgegeben. Deshalb nur diese "mickrigen" Handyvideos. Scheinbar will irgendjemand verhindern, dass ich auf meinen Reisen bewegte Bilder mache...

Fahrbier am Godafoss-Wasserfall (Liebe Kinder nicht nachmachen. So nah am Wasserfall sitzen meine ich...)
Ich liebe Sandfahren! Vor der Tour gehörte ich noch zu denen, die man mit sandigen Pisten vergraulen konnte – mittlerweile kann ich kaum genug davon bekommen. Wenn man den Punkt im Kopf erst mal überwunden hat und sich traut, den Gashahn aufzudrehen, kann man locker im fünften Gang über Oberflächen jagen, die zuvor nur Kräfte zehrende Schrittgeschwindigkeit erlaubten.
Mit den Furten verhält es sich ähnlich...
Wir haben es geschafft!!! Mann, sind wir beide stolz auf die hinter uns liegenden Erlebnisse!
Man sagt ja oft, man solle sich das Beste für den Schluss aufbewahren. Für wahr, das haben wir getan! Wir sind nun zwar erst ein paar Tage auf Island, stimmen jedoch schon überein, das dieses Land in Bezug auf die Natur das Großartigste ist, was wir bisher gesehen haben. Es ist ein überwältigendes Gefühl, es mit unseren ollen Karren bis hierher geschafft zu haben. Fast 25.000 Kilometer Sand, Hitze, Schnee, Sturm, Unwetter, schweres Gelände, Streit, Versöhnung, Freude, Enttäuschung, Hoffnung und viele, viele unvergessliche Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen liegen hinter uns. Bis wir aber wieder auf der Domplatte stehen und dort auf unseren Erfolg mit einem Früh-Kölsch anstoßen werden, müssen, nein dürfen, wir noch an die 3000 traumhafte Kilometer fahren. Ich möchte unbedingt noch den legendären Gammelhai probieren, in den heißen Quellen baden, mir Wale aus nächster Nähe anschauen und noch einige Male unter einem der gigantischen Wasserfälle stehen…