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Köln - Istanbul

Sorry, dass es ein wenig gedauert hat, aber wir hatten andere Sorgen, als ein Internetcafé zu suchen. Ein sich losgerüttelter Luftfilterkasten an meinem Motorrad hat uns beide beinahe um den Verstand gebracht. Ursachenforschung war angesagt, denn meine Möhre kroch langsamer die Berge hoch als Rentnerautos mit Klo-Rolle auf der Hutablage. Mir war ja klar, dass ich auf Reisen dazu verflucht zu sein scheine, nicht ohne Pannen auszukommen, dass es aber schon nach weniger als 1000 Kilometern losgeht, das übertraf selbst meine dunkelsten Horrorszenarien. Doch nach viel Fummelei (unter einer Bushaltestelle im Regen den Vergaser ausbauen macht echt keinen Spaß...) und Telefonaten mit dem Schrauber meines Vertrauens (Thorsten nochmals vielen Dank), ist nun wieder alles im Lack und die Karren laufen (fast) wie neu. Wehe jetzt werden Wetten abgeschlossen. Wer gegen uns setzt wird definitiv verlieren….

Nach ein paar feuchtfröhlichen Abenden in der Schweiz haben wir die Weiterreise angetreten und befinden uns mittlerweile auf dem Weg nach Istanbul. Nach einer Alpenüberquerung durch meterhohen Schnee und traumhaften Kilometern durch die zum Leben erwachende Toskana befinden wir uns gerade auf einer Fähre, die uns über die Adria nach Griechenland schippern soll. Wie immer, wenn man mit solchen Kähnen unterwegs ist entscheidet bekanntlich das Zufallsprinzip, ob die Kräder unbeschadet am Ziel ankommen oder nicht. Die dünne Schnur, mit der mir der besoffene Frachtarbeiter das Mopped bei mäßigem Seegang sichern wollte, hätte ich ihm jedenfalls am liebsten um den Hals gelegt…

So, später mehr, denn der Bord-Shop hat gerade geöffnet und es gibt Wein für 2,90 Euro die Flasche…

Erik

 

 Winterliche Alpenüberquerung

 

 

 Wasserfall bei Lauterbrunnen

 

Traumhafte Toskana

 

Wild-Campen auf toskanische Art

 

Die schiefe Zypresse von Pisa

 

Früher Morgen nahe Florenz 

 

 

Kloster von Assisi

 

 

Auf dem Weg nach Griechenland

 

 

Die beeindruckenden Meteora Klöster in Griechenland

 

 

Für den wichtigsten Menschen in meinem Leben. Danke, dass ich so sein kann, wie ich bin...

 

 

 Zeltplatz nahe der türkischen Grenze

 

Nach nun insgesamt 3058 gefahrenen Kilometern sind wir in Istanbul angekommen. Leider hatten wir bei unserer zeitlichen Planung nicht berücksichtigt, das Ostern ist und alle Hotels der Stadt (so sie denn nicht ausgebucht sind) ihre Preise vervielfacht haben. So wollte das Hotel, das ich vorab ausgesucht habe statt den üblichen 38 Euro fürs DZ plötzlich 140 Euro pro Übernachtung haben… Nach etwa zehn ähnlichen Wucherpreisen in anderen Hotels wollten wir schon das Handtuch werfen und abreisen, sind dann durch Zufall doch noch fündig geworden. Nun zahlen wir jeder 70 Euro für drei Übernachtungen und haben noch einen bewachten Parkplatz direkt neben dem Hotel, das genau gegenüber der Blauen Moschee gelegen ist.

 

Wer übrigens denkt, wir würden traumhafte Temperaturen genießen, der irrt. Während in Deutschland die Grillsaison gestartet ist, vermummt sich der Osmane mit Handschuhen und Wollmütze, um dem Kälteeinbruch zu trotzen. Es scheint zwar die Sonne aber Temperaturen um die 13 Grad laden nicht unbedingt zu einem Tee am Bosporus-Ufer ein. Wir verbringen den Tag also damit, uns die unzähligen anderen Highlights dieser atemberaubenden Stadt anzuschauen.

 

 

Einer der zahllosen Stände an der Galata-Brücke

 

Carsten beim Barbier der alten Schule

 

 

 

Auf diesen Moment habe ich lange gewartet! Endlich ist es wieder soweit. Die nächste größere Tour steht unmittelbar bevor. 

Die zeitlichen Voraussetzungen wurden geschaffen, die Visa sind im Pass und unsere Moppeds sind hoffentlich ausreichend für die anstehende Aufgabe vorbereitet... Ich brenne nun förmlich darauf, loszufahren. Anstatt des deutschen Dauertiefs endlich wieder den Asphalt unter mir dahin rasen sehen, Lagerfeuer vor dem Zelt entfachen,  fremde Menschen und Kulturen kennenlernen und Tag für Tag den persönlichen Traum leben können